Test togopod Stativ Patrick – Meine Reise in die Outbacks

Stative gehören zu den letzten Dingen, an die ein Foto-Anfänger bei seiner Erstausstattung denkt. Aber auf einer Reise, besonders in exotische Fernen wie Australien, in die man im Leben meist nur einmal kommt, gehört ein Stativ zu den Must Haves!

 

Sydney Stativ Patrick

 

Das togopod Patrik macht sich unterwegs sehr gut. Der Grund: Das Packmaß (bedeutet: die Länge, wenn es zusammengeklappt ist) von gerade mal 39 cm. An einem Fotorucksack untergebracht, stört das Stativ auch auf längeren Touren durch die Wüste nicht. Und lassen Sie sich eines gesagt sein: Die beste Fotoausrüstung bringt einem nichts, wenn man sie im Hotelzimmer lässt, weil sie zu sperrig ist.Gleichzeitig muss man sich beim Fotografieren nicht den Buckel krumm machen. Mit einer maximalen Auszugshöhe von 180 cm gehört das Fotostativ zu den Größeren – Auge in Auge mit den Kängurus! Beim Gewicht bringt es das togopod Patrik nur auf knapp über 1,5 kg. Alles in allem: Ein Klasse Verhältnis von Größe, Packmaß und Gewicht.Mit dabei beim togopod Patrik ist ein Stativkopf. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn bei vielen Stativen muss man den extra dazukaufen. Der Kopf ist ein Kugelkopf, der schnell und einfach in eine andere Position gebracht werden kann. Der Kugelkopf liegt auf einer in der horizontalen drehbaren Ebene auf, so dass man sehr gut Panoramaaufnahmen vom weiten Horizont der australischen Wüste machen kann. Aufgepasst nur, dass dabei die Kamera gerade ausgerichtet ist!

Wer bodennahe Aufnahmen machen möchte, kann die Mittelsäule des Stativs umdrehen und umgekehrt wieder einstecken. Super, um mit dem Makromodus exotisches Krabbeltier vom anderen Ende der Welt aufzunehmen.

Besonders wichtig wird ein Stativ, wenn es dunkel wird. Kaum etwas ist beeindruckender als der australische Sternenhimmel im weiten Nichts des Outbacks. Um diesen auf Foto zu bannen, braucht es lange Belichtungszeiten ohne den kleinsten Wackler. Hier ist ein Stativ wie das togopod Patrik ein absolutes Muss! Sehr gut: die Stativbeine sind mit einem Schaumstoffmantel bezogen, so dass man das kalte Metall nicht anfassen muss. Nicht wundern: Auch im sonnigen Australien kann es nachts überraschend kalt werden – also neben dem Stativ auch eine Jacke einpacken, denn bei Langzeitbelichtungen steht man die längste Zeit neben der Kamera und wartet.

Manchmal hat man keine Zeit, erst lange ein Stativ aufzubauen. Wer z.B. im urbanen Sydney unterwegs ist, kann das togopod Patrik zu einem Einbein-Stativ umbauen. Dazu muss man nur ein Bein abschrauben (welches, ist dank einer Riffelung am Gewinde leicht zu erkennen), die Mittelsäule abnehmen und die beiden verbinden. Der Umbau dauert ca. eine Minute, dann hat man eine kleine Stabilisierungshilfe in Form eines Einbein-Stativs.